Über uns

Wer sind wir?

Der Klimastreik Zürich ist eine Regionalgruppe des Klimastreiks Schweiz. Mit Streiks und anderen Anlässen fordern wir den ökologischen Wandel, der unerlässlich ist, um die schlimmsten Folgen der gegenwärtigen Klimakrise zu verhindern.

Unsere Forderungen:

  • Wir fordern, dass die Schweiz den nationalen Klimanotstand ausruft: “Die Schweiz erkennt die Klimakatastrophe als zu bewältigende Krise an. Sie hat folglich auf diese Krise zu reagieren und die Gesellschaft auch kompetent darüber zu informieren.”
  • Wir fordern, dass die Schweiz bis 2030 im Inland Netto 0 Treibhausgasemissionen ohne Einplanung von Kompensationstechnologien hat. Die netto Treibhausgasemissionen müssen zwischen 1.1.2020 und 1.1.2024 um mindestens 13% pro Jahr sinken, und danach um mindestens 8% pro Jahr sinken bis 1.1.2030. Alle Anteile verstehen sich relativ zu den Emissionen von 2018.
  • Wir fordern Klimagerechtigkeit.

Falls diesen Forderungen im aktuellen System nicht nachgekommen werden kann, braucht es einen Systemwandel.

Alle unsere Aktionen richten sich nach unserem Aktionskodex.

Der Klimastreik Zürich ist weder an eine Partei noch an eine andere Organisation gebunden. Die Bewegung hat ihre eigene Dynamik und wird durch Hunderte individueller junger Menschen getragen. Der Klimastreik versteht sich als Druckbewegung, welche durch die Streiks, Demos und anderen Aktionen die Bevölkerung sowie auch die Politiker*innen zum Handeln auffordert. 

 Wie alles begann:

Inspiriert durch Greta Thunbergs Aufruf am 12. Dezember auf Instagram organisierten Gymnasiasten und Gymnastiantinnen innerhalb des 13. Dezembers einen ersten Streik in Zürich, welcher am 14. Dezember (siehe Chronologie der Bewegung) stattfand.

Die Mobilisationsnachricht, welche in der eigenen Schule und an Freunde weitergeleitet wurde, kam über unbekannte Wege in eine Whatsappgruppe, in der sich bereits klimainteressierte junge Menschen zusammengefunden hatten. Ohne grosse Planung im Voraus wurde dann am Freitagmorgen zum ersten Mal in Zürich und in der Schweiz von Jungen gestreikt. Von den jeweiligen Schulen aus ging es, bereits auf der Strasse, zum Stadthaus Zürich, wo man aufeinander traf und Freude über die grosse Anzahl Menschen ausbrach. Nach einem Gespräch mit einem Angestellten der Stadt ging es unter stetiger Begleitung der Stadtpolizei Zürich durch die Innenstadt.

Der Streik endete auf der Polyterasse vor der ETH Zürich, wo spontan ein erstes Mobilisationsvideo gedreht wurde. Seit diesem Tag gehört „Klimastreik Schweiz“ zu der weltweiten Jugendbewegung welche sich für mehr Klimaschutz einsetzt und heute bereits über die Jugend hinaus funktioniert. Durch diesen ersten Streik bildete sich zum ersten Mal eine Art Organisationskomitee mit neu an Politik interessierten jungen Menschen und Jugendlichen mit Erfahrung, welche das Mittel des Streiks bereits 2017 bei der #KeLoscht-Bewegung gegen Sparmassnahmen in der Bildung erprobten. Mit der schnell ansteigenden Teilnehmer*innen-Anzahl stieg das Bedürfnis, sich zu koordinieren und einen Austausch mit anderen Städten zu ermöglichen. Werte wie ein Verständnis von basisdemokratischen Strukturen (jeder*r kann und soll sich in der Organisation beteiligen) sowie Entscheide im Konsens (Berücksichtigen von Minderheiten) wurden durch die damals sehr aktiven Personen initiiert und gelten seither als gegeben.

Mehr erfahren auf dem offiziellen Klimastreik Wiki: